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		<title>Aktuelles :: St. Marien Bremen-Blumenthal</title>
		<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/</link>
		<description>Nachrichten aus der Gemeinde.</description>
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			<title>Aktuelles :: St. Marien Bremen-Blumenthal</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 10 Apr 2012 00:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Weltgebetstag am 2. März 2012 in St. Ansgar</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/weltgebetstag-am-2-maerz-2012-in-st-ansgar/863759cfdb73d2510544348100be2bba/</link>
			<description>Unter dem Motto „Steht auf für Gerechtigkeit“ beteten an diesem Tag die Frauen aus St. Ansgar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Der Weltgebetstag ist eine weltweite Basisbewegung von christlichen Frauen. Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, feiern Frauen, Männer, Kinder weltweit den Weltgebetstag (WGT). Weltgebetstag – das ist gelebte Ökumene! Weltgebetstags-Engagierte übernehmen Verantwortung. Weltweit und vor ihrer Haustür. Ganz nach dem Motto des Weltgebetstags: „Informiert Beten – betend Handeln“. So auch in St. Ansgar.
<br />Die Frauen des Frauenkreises und das Vorbereitungsteam aus St. Ansgar schufen ein Buffet, das sich sehen lassen konnte und die ca. 60 Teilnehmerinnen der Veranstaltung mit kulinarischen Genüssen erfreute. Einige Mutige hatten sich sogar an Rezepte aus der asiatischen Küche gewagt.
<br />Inhaltlich vorbereitet wurde der Weltgebetstag 2012 von Frauen aus dem südostasiatischen Land Malaysia. Die Malaysierinnen zeigten uns in ihrem Gottesdienst, warum wir gerade als Christinnen und Christen verpflichtet sind, gegen Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft einzutreten und für Gerechtigkeit aufzustehen. Die Probleme des Landes wurden von den malaysischen Frauen in ihrer Gottesdienstordnung und auch in einem kurzen Vortrag über das Land thematisiert:
<br />Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt durch das Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen? Ein Land, dessen rund 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben. Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion.
<br />Das Land, seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend. Seine Hauptstadt Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben. Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders indigene Völker mit einem hohen Christenanteil.<br />Malaysia könnte zauberhaft sein: ein fruchtbares Land, an den Küsten mit tropischem Dschungel und Bergen bis 4000 m. Der Tourismus entdeckt dieses Land zunehmend.
<br />Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit. Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. „Wir sehen, dass unterschiedliche Auffassungen im politischen und religiösen Bereich mit Gewalt unterdrückt werden... Stimmen für Wahrheit und Gerechtigkeit werden zum Schweigen gebracht. Korruption und Gier bedrohen deinen Weg der Wahrheit, Gott“ (so die Gebetsordnung). Darf eine Frau so mutig und offen in den politischen Raum hineinreden? Das Bild von der „stumm leidenden malaysischen Frau“, das nicht nur in Männerköpfen immer noch gültig ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen im Gebet zu widerlegen. Weltweit wollen sie alle Christinnen und Christen mit ihren Texten aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie wiederholen: „Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden“. Aufgestanden für Gerechtigkeit ist schon seit langem die malaysische Menschenrechtsaktivistin Irene Fernandez. und ihre Menschenrechtsorganisation Tenaganita: Sie machen öffentlich, dass viele der rund 300.000 Hausangestellten in Malaysia ausgebeutet werden. Die Kollekte, die 2012 bei den Gottesdiensten zum Weltgebetstag in Deutschland zusammenkommt, unterstützt neben zahlreichen Frauenprojekten weltweit auch die Arbeit von Tenaganita. Und immer wieder gibt es Gelegenheit, sich zu fragen: Wo setzen sich Menschen bei uns für Gerechtigkeit ein? Denn auch wir müssen uns einmischen, wenn Menschenrechte missachtet werden.
<br />Nach dem Gottesdienst trafen sich die Besucherinnen des Weltgebetstages bei einer Begegnung im angrenzenden Saal und verweilten bei Essen und Trinken. Auch ein Verkauf von Kunsthandwerk und Lebensmitteln aus fairem Handel fand reges Interesse bei den Besuchern.
<br />Der nächste Weltgebetstag wird dann am Freitag, den 1. März 2013, gefeiert. Vorbereitet wird er von Christinnen aus Frankreich. Die Gebetsordnung hat bisher noch den Titel: “I Was a Stranger and You Welcomed Me“. Die Veranstaltung für Schwanewede wird in der ev. St. Luciae Kirche in Meyenburg stattfinden.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Abschied aus dem Beruf - Die Berufung bleibt</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/abschied-aus-dem-beruf-die-berufung-bleibt/2c91ee0288916cf21b84d079bf5bee6a/</link>
			<description>Pfarrsekretärin Agnes Grube nach 20 Jahren feierlich in den beruflichen Ruhestand verabschiedet. </description>
			<content:encoded><![CDATA[So voll war die Kirche Heilig Kreuz an einem Freitag schon lange nicht mehr. Über 60 Menschen kamen zum Gottesdienst mit anschließendem Empfang im Pfarrheim. Den Ort, an dem Agnes Grube die letzten Jahre vor allem tätig war.
Frau Grube betreute die Gemeinde Heilig Kreuz im dortigen Pfarrbüro, nachdem sie einige Zeit in St. Marien ausgeholfen hatte. Nachdem das dortige Pfarrhaus 2005 verkauft wurde, zog Agnes Grube mit dem Pfarrbüro ins Pfarrheim Heilig Kreuz um. Auch nach der Zusammenlegung der Gemeinden Heilig Kreuz (mit St. Ansgar) und Christ König mit St. Marien im Jahr 2006 blieb sie Heilig Kreuz erhalten. <br />Neben den typischen Bürotätigkeiten einer Sekretärin hatte Agnes Grube immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen, die zu ihr ins Büro kamen. Besondere Aner-kennung verdient sie auch für ihr Organisationstalent wenn es um die Aktivitäten rund um Fronleichnam geht, wie z.B. der Ausflug im Anschluss an der Prozession.
Doch Agnes Grube war nicht nur Sekretärin in der Gemeinde, sondern sie ist auch ein aktives Gemeindemitglied. Und so formulierte es Pfarrer Wladimir Debosz in der feierlichen Messe richtig, als er erwähnte, dass dies nur ein Abschied beruflicher Natur sei. Denn auf die Fähigkeiten von Agnes Grube kann die Gemeinde auch in Zukunft nicht verzichten. So liegt die Hoffnung nahe, dass sie sich auch weiterhin ehrenamtlich in der Gemeinde betätigen wird. <br />Beim Empfang im Pfarrheim im Anschluss an die Messe wurde noch so manche alte Erinnerung ausgekramt und auch alte Bekannte kamen extra für den Abschied nach Bremen. So waren unter den Gästen unter anderem der frühere Kaplan aus St. Marien und heutige Pfarrer von Rotenburg Hartmut Lütge und die frühere Gemeindereferentin Ursula Kropp, die heute im Raum Hannover tätig ist.<br /><br />Mit dem Abschied von Agnes Grube in den beruflichen Ruhestand wird auch das Pfarrbüro in Heilig Kreuz geschlossen. Somit war sie die letzte Pfarrsekretärin dort. Die Kirche Heilig Kreuz wurde vom Bistum bereits als nicht mehr für die Seelsorge notwendig eingestuft und ist zur Schließung freigegeben. ]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			<author>cluedke@sanktmarienzentrum.de</author>
			<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 11:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klopft an Türen, pocht auf Rechte! - Sternsingeraktion 2012</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/klopft-an-tueren-pocht-auf-rechte-sternsingeraktion-2012/4e4894229637610f22ef2921ba31c9ee/</link>
			<description>Sternsingeraktion in St. Marien erfolgreich beendet. Beispielland dieses Jahr war Nicaragua in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zugegeben, das beste Wetter hatten unsere Sternsinger dieses Jahr nicht gehabt. Aber das hinderte die vielen Könige und Sternträger nicht daran, fleißig Spenden für viele Projekte auf der Welt zu sammeln.&nbsp;
Beispielland war dieses Jahr das Land Nicaragua in Mittelamerika. Eine genau Zahl gibt es nicht, aber viele Kinder leben dort auf der Straße. Von den Eltern vernachlässigt, die selbst Probleme haben. Den Kindern dort fehlt es an Nahrung, Kleidung, an Bildung und einem Zuhause. Aber auch an Zuneigung, Liebe und Sicherheit. In Nicaragua gibt es dutzende Projekte, die sich für die Kinder stark machen. Dort wird sich um die Kinder gekümmert, die Kinder lernen dort ihre Rechte kennen und wie sie diese einfordern können. Einige dieser Projekte haben unsere Könige in der Vorbereitungszeit auf die Aktion kennengelernt.
Für diese Projekte, aber auch für über hundert weitere Projekte wurde in der ersten Januarwoche fleißig gesammelt. 
Zwei Höhepunkte während der Aktion waren der Sternsingerempfang im Rathaus am Freitag, den 6. Januar und die Gottesdienste am Sonntag, den 8. Januar in St. Marien und St. Ansgar. 
<b>Sternsingerempfang im Rathaus</b>
Etwa 150 Sternsinger aus ganz Bremen kamen zum Sternsingerempfang ins Rathaus. Neben St. Marien war auch unsere Nachbargemeinde aus Bremen-Grohn mit dabei und vertrat mit uns den Hildesheimer Bremer-Norden. Im alten Rathaus wurde gesungen und auf die Kinderrechte in Nicaragua aufmerksam gemacht. Jede Gruppe brachte eine Schatulle mit, auf der Dinge aufgeklebt werden sollten, die Kinder in Nicaragua brauchen. Anschließend gab es ein symbolische Spende von Bürgermeister Böhrnsen und ein Gruppenfoto.
<b>Einholung der Sternsinger</b>
Am Sonntag dann wurden die Sternsinger eingeholt. Die Gottesdienste wurden von den Sternsingern mitgestaltet. Hier hatten die kleinen Könige noch mal die Gelegenheit auf die Situation in Nicaragua aufmerksam zu machen, ihre Lieder zu singen und noch einmal an den Kirchenportalen für die Aktion zu sammeln. Anschließend wurde die Kirche, das Gemeindezentrum und die Wohnungen im Pfarrhaus gesegnet.&nbsp;
So kamen im Bereich St. Marien und Christ König fast 3000 EUR und im Bereich St. Ansgar etwas mehr als 1000 EUR zusammen (genaue Zahlen werden nach der Zählung hier nachgereicht). 
Ein großer Dank geht an die Sternsinger, die von Tür zu Tür gezogen sind, an die Fahrer der Sternsinger und natürlich an die vielen Spender. 
Ein kleiner Hinweis am Schluss: Damit keiner vergeblich auf die Sternsinger wartet, ist es immer ratsam sich vorher für einen Sternsingerbesuch in den Kirchen und Pfarrbüros anzumelden. Gerade wenn die Organisation der Sternsingeraktion wechselt ist den Organisatoren nicht immer klar, wer jedes Mal besucht werden möchte. Daher ist es immer besser sich jährlich anzumelden. 

<link http://www.sanktmarienzentrum.de/pfarrbrief-medien/bilder/4025c61ee38a95f9286459b7ee106b75/?tx_cegallery_pi1[album]=23&tx_cegallery_pi1[apage]=1 - external-link-new-window>Weitere Bilder von der Aktion</link>]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			<author>cluedke@sanktmarienzentrum.de</author>
			<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unsere Angebote in der Advents- und Weihnachtszeit</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/unsere-angebote-in-der-advents-und-weihnachtszeit/75efd777844ffb4966bffd87202bef61/</link>
			<description>Der Advent bricht an. Für uns Christen eine Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest. Wir laden Sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für viele Menschen ist der Advent einfach die Vorweihnachtszeit und für einige sogar einfach nur eine Verlängerung von Weihnachten. Die Adventszeit ist hingegen doch viel mehr. Der Advent (lat. <i>adventus </i>&quot;Ankunft&quot;) dient uns als Vorbereitung für das Fest der Ankunft des Herrn: Weihnachten. In dieser Zeit bieten wir auch eine Reihe von besonderen Messen und Andachten und laden Sie ein, sich mit uns gemeinsam auf das für uns so wichtige Fest vorzubereiten.
<b>JuGo - Dein Jugendgottesdienst</b>
Den Auftakt für die Adventszeit bildet der Jugendgottesdienst an Stelle der Vorabendmesse für den 1. Advent. &quot;JuGo - Dein Jugendgottesdienst&quot; wird von Jugendlichen aus unserer Gemeinde gestaltet. Die Jugendlichen möchten zeigen, dass die Adventszeit mehr als nur die Vorweihnachtszeit ist, wo man Geschenke kauft und sich auf Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte freuen. Nicht zuletzt soll der Weihnachtsmann demontiert werden, der eine Erfindung der Wirtschaft ist und der den heiligen Nikolaus von Myrae immer mehr verdrängt hat. Die Gemeinde St. Marien wird daher zur Weihnachtsmannfreien-Zone und unterstützt die Aktion des Bonifatius-Werkes. Im Anschluss der Messe können dann Artikel aus Fairem Handel erworben werden, unter anderem auch Schocko-Nikoläuse.
Der Jugendgottesdienst findet am Samstag, den 26. November um 18 Uhr in unserer Fillialkirche Christ König statt. 
<b>Bibellesen im Advent</b>
An den Montagen im Advent möchten wir Sie gerne zum Bibellesen einladen. Jeweils um 20 Uhr im Gemeindehaus unserer Fillialkirche Christ König wird sich auf meditative Weise mit den Jesaja-Texten der Adventssonntage beschäftigt. 
<b>Rorate-Messen bei Kerzenschein in aller Frühe</b>
Traditionell finden an den Dienstagen im Advent unsere Rorate-Messen in St. Marien statt. Jeweils um 6 Uhr laden wir zur Messe in unserer von Kerzen beleuchteten Pfarrkirche St. Marien ein. Anschließend gibt es ein gemeinsames Frühstück im Gemeindezentrum. Die Gelegenheit gemeinsam in den Tag zu starten und Kontakte zu knüpfen.
<b>Novene im Advent</b>
Neun Tage vor Weihnachten laden wir zur Novene in unsere Pfarrkirche St. Marien. Jeweils um 20 Uhr wollen wir im Kerzenschein gemeinsam singen und beten und uns auf das immer näher rückende Weihnachtsfest vorbereiten.
<b>Krippenspiele am Heiligen Abend</b>
Sowohl in unserer Pfarrkirche St. Marien, als auch in unserer Fillialkirche St. Ansgar laden wir am Heiligen Abend zu den Krippenspielen unserer Kommunionkinder ein. Die Kinder wollen für uns die Weihnachtsgeschichte aufführen. In der Pfarrkirche St. Marien in Blumenthal findet das Krippenspiel um 15 Uhr, in unserer Fillialkirche St. Ansgar in Schwanewede um 16 Uhr statt. 

Weitere Gottesdienstzeiten in der Advents- und Weihnachtszeit entnehmen sie bitte unserem <link 27 - internal-link>Pfarrbrief &quot;miteinander&quot;</link>
]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			<author>cluedke@sanktmarienzentrum.de</author>
			<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 10:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Neu auf unserem Friedhof</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/neu-auf-unserem-friedhof/464481edbc7c8f4be13cbd5697a0d892/</link>
			<description>Ab sofort bieten wir auf unserem Friedhof als neue Bestattungsmöglichkeit auch Urnengräber an. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Ab sofort bieten wir auf unserem Friedhof als neue Bestattungsmöglichkeit auch Urnengräber an. Hierzu haben der Steinmetzbetrieb Kahnert und die Gartenbaufirma Claussen auf dem Teil unseres Friedhofes zum Neuenkirchener Weg Mustergräber angelegt. Die Gräber haben eine Größe von 100 x 100 cm. Maximal können 4 Urnen beigesetzt werden.
Weitere Einzelheiten erfahren Sie im Friedhofsbüro immer dienstags von 15:00 bis 17:00 Uhr, Telefon: 0421/690 50-14. Bei Fragen zur Gestaltung der Gräber wenden Sie sich bitte direkt an die beiden Firmen.]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 22:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>40 Jahre St. Ansgar in Schwanewede</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/40-jahre-st-ansgar-in-schwanewede/8efa85dfc98dcf0a4e2c24cb09742785/</link>
			<description>Seit 40 Jahren gibt es nun die Kirche in Schwanewede. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Kleiner Auszug aus der Chronik zum 25 jährigen Kirchweihjubiläum&nbsp;der St. Ansgar Kirche in Schwanewede</b>

Im November 1969 gab der Pfarrgemeinderat der katholischen Kirche Heilig-Kreuz in Bockhorn Herrn Pastor Winkler den Auftrag, einen Antrag zum Bau einer katholischen Kirche in Schwanewede beim Bischöflichen Generalvikariat in Hildesheim zu stellen. Schon im April 1970 erfolgte die Bestätigung aus Hildesheim, dass Schwanewede in das Kirchbauprogramm 1970 aufgenommen wurde.
Sofort wurde die Gründung eines Kirchbauvereins beschlossen und angefangen, Spenden für die Innenausstattung der Kirche zu sammeln. Sowohl der Bau, als auch die Innenausstattung wurden vom Bonifatiuswerk in Paderborn unterstützt.
Am 3. April 1971 wurde der Grundstein gelegt und schon am 30. Oktober 1971 weihte Bischof Heinrich Maria Janssen die neue Kirche. Sie bekam den Namen St. Ansgar (= Speer Gottes), nach dem Apostel des Nordens, der zugleich auch Erzbischof des Doppelbistums Hamburg-Bremen war. Er starb am 3. Februar 865 in Bremen. St. Ansgar stand Zeit seines Lebens an der Seite der Bedrängten und Armen. Kümmerte sich um Witwen und Waisen, war ein leidenschaftlicher Prediger und verteilte Lebensmittel an die Armen. Er soll uns als Christen in Schwanewede ein Ansporn und Vorbild sein, die Liebe Gottes den Menschen ganz konkret erfahrbar zu machen.

<b>Aus dem Gemeindeleben in St. Ansgar gestern und heute</b>
Seit Januar 1973 trifft sich der Frauenkreis St. Ansgar. Seit vielen Jahren schon am ersten Donnerstag im Monat, nach einem Programm, dass die Mitglieder einmal jährlich zusammenstellen und dass immer bunt gemischt ist, mit Ausflügen, religiösen Themen, gemeinsamem Essen u. v. a. mehr. Einmal im Jahr, am ersten Freitag im März wird mit den evangelischen ChristInnen aus Schwanewede und Meyenburg gemeinsam der Weltgebetstag der Frauen begangen. Allen Betenden ist bei dieser Veranstaltung wichtig, dass man / frau über ein fernes Land informiert wird und gemeinsam und mit allen die sich dem Weltgebetstag verbunden fühlen, für die Menschen des betreffenden Landes betet. Der Abend klingt immer mit einer Begegnung der Teilnehmer aus.
Ein weiteres zentrales Anliegen des Frauenkreises ist die Unterstützung eines Missionsprojektes in Myanmar (Birma). Für diesen Zweck wurden ungezählte Kaffeetafeln bei den Gemeindefesten ausgerichtet, Osterblumen verkauft und private Spenden eingeworben. Selbst der Verkauf der Festschrift zum 25jährigen Jubiläum von St. Ansgar brachte Geld in die Missionskasse.
An jedem dritten Mittwoch im Monat wird in St. Ansgar heilige Messe gefeiert. Nicht nur Frauen sind dort gern gesehen und Teilnehmer aus den anderen Kirchen unserer großen Pfarrgemeinde St. Marien finden sich dort um 9 Uhr ein.
Seit der Weihe der St. Ansgar Kirche findet der Sonntagsgottesdienst um 9 Uhr statt.
Am dritten Sonntag im Monat findet der Kirchenkaffee in St. Ansgar statt, zusammen mit dem Verkauf aus fairem Handel. Produkte wie Kaffee, Tee, Kakao, Honig und Schokolade können erworben werden, bei einem gemütlichen Klönschnack in unserem schönen Saal. (Bitte den aktuellen Termin dem Pfarrbrief oder dem Aushang entnehmen.
Von Oktober bis Mai treffen sich einmal monatlich (meistens am ersten Wochenende des Monats) die Erstkommunionkinder zu drei Gruppenstunden. Ansprechpartner für die Eltern sind Frau Hanke und Frau Weidlich. In den Stunden singen wir gemeinsam, hören Geschichten aus dem Leben Jesu und wollen zusammen eine schöne Zeit der Vorbereitung haben. Dazu gehören auch kleine Feiern und oft ein Spiel. In der Kirche sind die Kinder in dieser Zeit mit ihren Fotos vertreten, meistens dicht beim Tabernakel. Regelmäßig, jeden ersten Sonntag im Monat, findet ein Familiengottesdienst statt, der zusammen mit den Gruppenstunden am vorangegangenen Samstag, eine Einheit bildet.
Nach der Kommunion haben die Kinder die Möglichkeit MessdienerIn in St. Ansgar zu werden. Als Vertreter aller Gemeindemitglieder verrichten sie ihren Dienst am Altar und unterstützen die Liturgie in unseren Gottesdiensten. Ansprechpartner für die MessdienerInnen ist unsere Küsterin Frau Hanke.
Anfang Januar ziehen die Sternsinger durch die Gemeinde Schwanewede und segnen die Häuser derjenigen, die dies gerne möchten. In ihren Gruppentreffen bereiten sich die Kinder darauf vor. Sie informieren sich über die Arbeit des Kindermissionswerkes, dass die Materialien für die Aktion bereit stellt. Das bei der Aktion gesammelte Geld wird vom Kindermissionswerk in über 100 Länder der dritten Welt an mehrere tausend Hilfsprojekte weitergeleitet. Ansprechpartner für die Aktion in St. Ansgar ist Frau Weidlich.
Freitagabend um 20 Uhr findet in St. Ansgar regelmäßig das Taize - Gebet statt. Ansprechpartner dafür ist Frau Gudrun Chopin.
An vielen Sonntagen im Kirchenjahr finden die Besucher der Gottesdienste in St. Ansgar eine Darstellung des jeweiligen Sonntags – Evangeliums (oder einer der sonntäglichen Lesungen) mit Biblischen Erzählfiguren, oft ergänzt durch den Text einer Lesepredigt. Auch die „Nachlese“ von Veranstaltungen und Gottesdiensten in St. Ansgar kann man in der Kirche sehen: beispielsweise Stationen des Kinderkreuzweges am Karfreitag, oder Darstellungen aus dem jeweiligen Kommunionkurs.
Seit einigen Jahren wird die Osterkerze in St. Ansgar vom Familienkreis gestaltet. Als Karte können Interessierte die Osterkerze mit nach Hause nehmen. Der kleine Betrag, den die Karte kostet, kommt dem Förderkreis St. Ansgar zugute.
Seit einigen Jahren sammelt der Förderkreis St. Ansgar Geld für Projekte rund um unsere Kirche, die aus Kirchensteuermitteln nicht mehr bezahlt werden können: die Sanierung unseres großen und kleinen Gemeinschaftsraumes, das Gartenhaus, der Liedanzeiger u. a. mehr wurde mit Geldbeträgen unterstützt. Einige Dauerspender,&nbsp; der Flohmarkt beim Gemeindefest und der Kirchenkaffee erbrachten die notwendigen Geldbeträge. Jede kleine Spende ist also willkommen.&nbsp;
In 2009 und 2010 sammelten wir in St. Ansgar in den Gemeindekollekten für das Projekt „Sanierung unserer Heizungsanlage“. Bei einer der Wartungen wurde festgestellt, dass die kleine Heizung (für den Saal und den kleinen Raum) langsam „in die Jahre gekommen ist“. Auch erwarten wir durch die Sanierung des Heizkessels eine deutliche Energieeinsparung. In Zeiten knapper Finanzen ein wichtiges Ziel. Zum Jahreswechsel 2010/2011 ging die neue Anlage in Betrieb und wir bedanken uns für die Unterstützung der Gottesdienstbesucher in St. Ansgar, die ca. 4.000 Euro für die Erneuerung&nbsp; des Kessels gespendet haben.
Nach dem Projekt „Heizung“ steht auch schon das nächste Projekt fest: wir wollen für die Reparaturen in unserer St. Ansgar Kirche sammeln. Die Verantwortlichen wissen, dass dieses Projekt ein bisschen länger brauchen wird, aber wir hoffen auf die Spendenbereitschaft aller, die sich der Kirche verbunden fühlen.
Die Taufkatechese für die gesamte Pfarrgemeinde wurde vom Verkündigungsausschuss im Jahr 2009 neu konzipiert. Seitdem finden in St. Ansgar mehrmals im Jahr Treffen der Taufeltern und Täuflinge mit dem Katechetenteam der Pfarrgemeinde St. Marien statt. Jedes Treffen beginnt in gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Keksen im Saal von St. Ansgar und beinhaltet eine Katechese zu den Symbolen der Taufe und eine kleine Segensfeier in der Kirche. Natürlich werden die Eltern vor der Taufe auch noch vom Spender der Taufe besucht, um weitere Fragen rund um die Taufe zu klären.&nbsp;
Im September 2009 fand in St. Ansgar die Nacht der Bibel statt. Ein Kreis von Interessierten aus der gesamten Pfarrgemeinde St. Marien bereitete diese Abendveranstaltung vor. Es wurden biblische Texte vorgelesen, diskutiert, im Bild vorgestellt und mit biblischen Erzählfiguren dargestellt, und vieles mehr. Ein Garten mit biblischen Pflanzen, eine Lese-Ecke mit verschiedenen Bibelausgaben und eine orientalische Weberwerkstatt rundeten das Programm ab. Zwischen den Programmpunkten war Zeit, sich eigene Gedanken zu machen. Für die Pausen zwischen den einzelnen Programmabschnitten standen im Saal für das leibliche Wohl orientalische Speisen und Tee bereit.
Um unseren großen Kirchengarten zu pflegen, findet jedes Jahr rund um St. Ansgar eine Gartenaktion mit freiwilligen Helfern statt. Im Frühjahr 2010 fanden sich außerdem 20 Firmbewerber aus der gesamten Pfarrgemeinde St. Marien dazu ein. Im Rahmen von Projekten, die den Jugendlichen in der Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung angeboten wurden, hatten sie sich bereit erklärt, mitzuhelfen. Am Ende der Gartenaktion durften sich alle Helfer mit Grillwurst und Salaten stärken. Die Organisatoren vom Aktionskreis St. Ansgar möchten sich an dieser Stelle für das Engagement der Jugendlichen bedanken und auch bei allen, die sich an der Aktion und ihrer Vorbereitung (und beim anschließenden Grillen) beteiligt haben.
Jeweils im September 2010 und 2011 feierten wir in St. Ansgar ein Lichterfest. Am Anfang des Festes stand jedes Mal eine Wortgottesfeier. Danach lud der Familienkreis zum gemütlichen Beisammensein im großen Zelt ein. Bei Bier, Wein, Wurst und „Steaks im Brötchen“ zu zivilen Preisen klönten viele Gemeindemitglieder und Gäste bis weit nach Einbruch der Dunkelheit. Feuerkörbe und Fackeln schufen eine gemütliche Atmosphäre. Selbst das Wetter „spielte“ mit!
]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 12:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wo Gott ist, da ist Zukunft - Wallfahrt zur Marienvesper in Etzelsbach mit Papst Benedikt</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/wo-gott-ist-da-ist-zukunft-wallfahrt-zur-marienvesper-in-etzelsbach-mit-papst-benedikt/60f20cd37906f97e8646e173a138fa86/</link>
			<description>Am Freitag, den 23. September feierte Papst Benedikt mit etwa 90.000 Pilgern eine Marienvesper in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war doch eine Überraschung als unser Bischof Norbert in der Chrisammesse im Frühjahr zu einer Fußwallfahrt von Duderstadt nach Etzelsbach zur Marienvesper mit unserem Papst Benedikt einlud. Eine Überraschung war es auch, dass etwa 1200 Menschen aus dem Bistum dieser Einladung am Freitag folgten. Aus unserer Gemeinde machten sich letztendlich 6 Pilgerinnen und Pilger (darunter 4 Ministranten)&nbsp;in aller Frühe auf dem Weg um pünktlich zur Gruppenleiter-Besprechung um 9:30 Uhr in Duderstadt zu sein. Denn die große Pilgergruppe wurde in 22 &quot;Kleingruppen&quot; zu etwa 50 Personen eingeteilt und auch ich übernahm die Betreuung einer dieser Gruppen. Wurde die Wallfahrt zwar von der Jugendpastoral organisiert, waren in der Pilgergruppe aber doch Menschen aus allen Altersklassen vertreten.&nbsp;

<b>Sich auf den Weg machen...</b>
Nach einer Andacht in der duderstädter Kirche St. Cyriakus ging es dann bei sonnigem Wetter auf den etwa 13km langen Weg von Duderstadt nach Etzelsbach durch Dörfer und Felder, Täler und Bergen. Unser Bischof Norbert lief den ganzen Weg mit uns Pilgern mit und mischte sich unter sein Kirchenvolk.&nbsp; Unterwegs bot sich dann die eine oder andere Gelegenheit an, sich über die Gemeinde-, Dekanats- und Altersgrenze, ja sogar über die Bistumsgrenze hinweg auszutauschen. Um Grenzen ging es dann auch an der ersten Station in Teistungen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Wir wurden daran erinnert, dass es immer noch viele Grenzen gibt. Nicht nur geographische, sondern auch in unserem Umfeld und in uns selbst. Grenzen die es zu überwinden gilt. Auf etwa der Hälfte der Strecke gab es dann ein gemeinsames Mittagessen aus den Feldküchen der Malteser an der zweiten Station unserer Fusswallfahrt. Die Stärkung hatten einige der Pilger auch bitter nötig, denn kurz vor Etzelsbach gab es noch eine Anhöhe zu erklimmen, die nicht an jedem Spurlos vorbeigegangen ist.

<b>... ankommen</b>
Von der Anhöhe aus blickte man dann auf den Wallfahrtsort mit der kleinen Kapelle, aber dem großen eingerichteten Areal für die vielen Menschen die erwartet wurden. War es für uns Gruppenleiter bis zu diesem Zeitpunkt noch relativ angenehm, mussten wir ab dort darauf achten, dass unsere Kleingruppe sich nach dem langen Marsch wieder vollständig einfand um gemeinsam das Feld zu betreten um gemeinsam einen Platz zu suchen. Denn die für uns reservierten Plätze weit vorne am Altar waren bereits durch andere Gruppen belegt, so dass ein Großteil der Pilgergruppe weiter hinten einen Platz suchen musste. Aber im Gegensatz zu den Großveranstaltungen des Weltjugendtages war Etzelsbach insgesamt überschaubar und nachdem der Papst mit seinem Helikopter landete und mit seinem Papamobil eine Runde drehte, konnten auch wir dem Papst ganz nah sein. Nach der Vesper mit anschließender Anbetung und eucharistischem Segen waren noch mal drei Kilometer zu Fuß zur gesperrten Autobahn zurückzulegen, wo die Reisebusse auf uns Pilger warteten. Gegen 2 Uhr in der Nacht fand die Pilgerreise hier in Bremen dann ein Ende.

<b>Wo Gott ist, da ist Zukunft</b>
Alle Bremer Pilger haben die Wallfahrt gut überstanden, auch wenn man müde und kaputt von der langen Fahrt, den Anstrengungen der Fußwallfahrt und den vielen Eindrücken war. Ein langer und erholsamer Schlaf war aber nicht nur nötig um die körperlichen Anstrengungen auszugleichen, sondern auch die vielen bewegenden Eindrücke zu verarbeiten. die vielen Gespräche unterwegs mit anderen Menschen aus unserem Bistum, Jungen und Alten, Geistlichen und Laien.&nbsp; Solche Veranstaltungen sind es, die das Gemeinschaftsgefühl stärken und Mut und Kraft für die Herausforderungen der vor uns liegenden Zukunft geben und das nötige Gottvertrauen. Denn wo Gott ist, da ist Zukunft.&nbsp;

<link http://www.sanktmarienzentrum.de/pfarrbrief-medien/bilder/32d3021abe9a2004aa7640bc4060102d/?tx_cegallery_pi1[album]=21&tx_cegallery_pi1[apage]=1 - - "Bilder von der Wallfahrt nach Etzelsbach">Weitere Bilder...</link>]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			<author>cluedke@sanktmarienzentrum.de</author>
			<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 21:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Erschöpft aber begeistert - Weltjugendtags-Pilger aus Madrid zurückgekehrt</title>
			<link>http://www.sanktmarienzentrum.de/startseite/nachrichten/detail/erschoepft-aber-begeistert-weltjugendtags-pilger-aus-madrid-zurueckgekehrt/ec187d9b88299dfd9582d5ea5e2ab232/</link>
			<description>Vier junge Gemeindemitglieder zog es im August nach Spanien zum Weltjugendtag. Neben viel Sonne,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vier junge Menschen aus unserer Gemeinde nahmen am diesjährigen Weltjugendtag vom 10. bis 21. August 2011 teil. Angela Thomas, die sich selbst angemeldet hatte und Christiane Syga, Julian Spojda und ich (Christian Lüdke), die wir über die Gemeinde angemeldet und unterstützt wurden. Für Christiane, Julian und mich war dies der erste Weltjugendtag. Insgesamt umfasste die Gruppe aus unserem Bistum etwa 190 Personen. Diese waren noch mal in Regionalgruppen unterteilt. Wir gehörten zur Regionalgruppe Nord, bestehend aus den Dekanaten Bremen-Nord und Unterelbe, mit insgesamt 23 Jugendlichen. In dieser Gruppierung hatten wir uns schon vor dem Weltjugendtag getroffen und in Christ König gemeinsam Gottesdienst gefeiert und gegrillt. <br /><br /><b>Die Tage in den Diözesen - Murcia/Monteagudo </b><br /><br />Die erste Etappe unserer Reise führte uns in den Süden Spaniens in die Diözese Cartagena, nach Murcia bzw. genauer in das Dorf Monteagudo. In unsere Gastfamilien bzw. wir Bremer in unsere Schule, kamen wir aber erst in der zweiten Nacht. Die erste Nacht verbrachten alle im Priesterseminar in Murcia, wo wir gegen 3 Uhr Nachts ankamen. Wir waren alle K.O. und die Hitze der Region setzte uns zu. Zudem verbrachten wir unsere erste Nacht auf dem Fussboden mit Isomatte und Schlafsack. Das Frühstück bestand hauptsächlich aus süßen Sachen, was nicht jedermanns Fall war.<br />Dann wurden wir eingeteilt und wir aus St. Marien kamen gemeinsam mit einigen anderen in eine Sammelunterkunft in einer Schule im Dorf Monteagudo, welches vor allem wegen seiner Christus-Statue bekannt ist. Eigentlich hatten wir uns schon auf die Unterkunft in einer Gastfamilie gefreut. Bereut hatten wir es aber letztendlich nicht. Denn wir waren wirklich eine große Familie in der Schule. Das hat uns als Gruppe noch mal richtig zusammengeschweisst und unsere spanischen &quot;Muttis&quot; haben sich richtig gut um uns gekümmert. Außerdem waren gemeinsam mit uns dort einige Kanadier untergebracht, so dass wir die ersten internationalen Kontakte knüpfen konnten. Ich glaube für uns alle waren die Tage in Murcia erholsamer und tief gehender als die Tage in Madrid. Denn wir hatten viel mehr Kontakt zu den einheimischen Menschen und ihrem Glauben. Erst am Samstag mit dem Fest der Nationen in Murcia bekam man einen kleinen Vorgeschmack auf Madrid, als all die Jugendlichen, die in Murcia und Umgebung untergebracht waren zusammenkamen. Etwa 7000 Jugendliche versammelten sich in der Innenstadt und zogen dann zu einem Stadion um dort gemeinsam Gottesdienst zu begehen und danach zu feiern. Sonntag war dann mehr oder weniger ein Ruhetag. Wir waren in der Gemeinde zum Essen eingeladen. Es gab Paella die draußen in riesigen Pfannen zubereitet wurde. Wem das nicht reichte, für den gab es noch jede Menge Kuchen, den unsere spanischen Muttis verteilten. Eigentlich hatte man nicht wirklich die Wahl, denn der Kuchen wurde einfach vor einem abgestellt. Ich glaube wir haben alle in der Woche sehr gut gegessen und durften die spanische Küche ausreichend kennenlernen. Am Sonntagabend überraschten unsere Muttis uns dann mit einer spanischen Tanzeinlage und spanischen Liedern und wir sie anschließend mit einer Gesangseinlage und Geschenken. Nach <link http://www.youtube.com/watch?v=-vmUfL2xVoM _blank external-link-new-window>&quot;Möge die Straße uns zusammenführen...&quot;</link> flossen dann auf beiden Seiten die Tränen. Wir waren der Beweis, dass man auch in einer solchen großen Gruppe zu einer Familie werden konnte. Die Spanier hatten uns richtig ins Herz geschlossen und wir sie auch. Am Montag nach einem gemeinsamen Gottesdienst ging es dann zu den Bussen in Murcia und von dort aus nach Madrid.<br /><br /><b>Die Tage in Madrid</b><br /><br />Zum Weltjugendtag in Madrid wurden wir nicht direkt in der Stadt untergebracht sondern in einem Dorf außerhalb von Madrid. Valdemanco ist ein kleines Bergdorf mit gerade mal knapp 1000 Einwohnern und engen Straßen und einer schicken Sporthalle. Das war für die Dorfbewohner schon ein Highlight, als sich unsere Busse einen Weg durch die Gassen bahnten hinauf zu unserer Sporthalle. Einerseits war es schon irgendwie schade, dass wir soweit außerhalb von Madrid untergebracht wurden. Denn wir mussten jeden Tag mit Bussen zum nächsten Bahnhof gebracht und dann noch ein ganzes Stück mit dem Zug fahren und Abends wieder zurück, so dass wir einige Veranstaltungen überhaupt nicht besuchen konnten. Auf der anderen Seite hatten wir die Sporthalle für uns alleine, wir wurden herzlich aufgenommen, das Dorf lag in einer malerischen Landschaft und die Temperaturen waren Abends sehr angenehm. Als der Padre aus dem Dorf sah, dass wir in einer kleinen Gruppe das Stundengebet morgens beteten, bot er von dem Tag an, die Kirche des Dorfes für uns morgens aufzuschließen. Dann verlängerten die Dorfbewohner ihr Dorffest für uns um einen Tag und luden uns ein zu einem Konzert auf dem Dorfplatz ein. Dort sang eine Gruppe von Nonnen, die auch bei der Papstankunft singen sollten und einige von uns wurden vor dem versammelten Dorf auf die Bühne gezogen wo wir mittanzen und klatschen sollten. Als Angela und ich uns anschließend noch vor einer der Tavernen setzten zeigte sich wieder die spanische Gastfreundschaft als uns der Padre noch zum Essen einlud. Es gab leckeren spanischen Schinken, während die Dorfbewohner sich Real Madrid vs. Barcelona anschauten.<br />Die Tage in Madrid selbst waren zum Teil sehr stressig, was zum einen mit der Organisation der Spanier zusammenhing (uns fehlten diverse Unterlagen), aber eben auch daran, dass wir so viele junge Menschen in der Stadt waren. Überall wurde gemeinsam gesungen und getanzt und fotografiert. Vor allem Gruppenfotos mit den Flaggen der Heimatländer waren beliebt. Hier und dort wurde sich auch ausgetauscht. Es dauerte auch nicht lange bis wir eher reservierten Deutschen auftauten (einige tauten schon bei der Ankunft in Madrid auf und sangen und tanzten mit den Brasilianern im Flughafen, wie z.B. Angela). Die Massen an Menschen waren schon überwältigend, überall sah man Pilger aus allen Nationen. Aber es war zum Teil auch anstrengend zusammenzubleiben in der Menge. Vor allem in der Metro und auf den großen Plätzen. Von den Protesten gegen den Weltjugendtag haben wir auch direkt etwas mitbekommen und wären beinahe zwischen die Fronten geraten. Als wir in Richtung Metro-Station Sol unterwegs waren, bog gerade der Protestzug auf den Platz ein und stand den Pilgern gegenüber, so das wir uns schleunigst auf dem Weg in die Station machten. Den Papst sahen wir meistens nur auf einen der großen Leinwände. Erst nach dem Kreuzweg fuhr der Papst ans uns in seinem Papamobil vorbei, so dass wir ihn einmal live sehen konnten. Da waren wir natürlich alle begeistert. Uns war zwar während des WJT klar geworden, dass es nicht alleine um den Papst ging, sondern eher um die ganzen anderen Erfahrungen und Eindrücke, ihn aber mindestens einmal sehen wollten wir dann doch. <br />Am Samstag ging es dann auf den Flugplatz Cuatra Vientos zur Vigil mit Übernachtung unter freiem Himmel. Die Fahrt dorthin entwickelte sich allerdings zu einer Odyssee, da Metrostationen gesperrt oder die Metro hoffnungslos überfüllt war, so dass wir diverse Wege ausprobieren mussten, bis wir in die Nähe des Feldes kamen und dann mit unserem Gepäck in der Hitze noch 3km laufen mussten. Unterwegs gab es allerdings Spanier die uns mit Wasser aus den Fenstern der Häuser besprengten und uns Wasser aus Schläuchen anboten. Am Feld angekommen mussten wir dann feststellen, dass der uns zugewiesene Platz schon von anderen Gruppen belegt war, weil die Spanier nicht ordentlich kontrolliert hatten, so dass wir in der Masse uns einen neuen Schlafplatz suchen mussten. Einige gaben die Suche auf und verließen wieder erschöpft das Feld. Wir fanden dann einen Platz weiter hinten und nach einer Runde Cola und aufgebauten Lager viel die Erschöpfung von uns ab. Dann kam das Gewitter und der Sturm als die Vigil losging. Gott sei Dank waren wir so gut mit Planen und Schirmen ausgestattet, dass wir weitestgehend trocken blieben und unsere Sachen zusammenhalten konnten, während Isomatten und andere Gegenstände über uns hinweg flogen. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber von der Vigil hatten wir überhaupt nichts mitbekommen. Am Sonntag brachen wir schon vor der Papstmesse auf, da wir Sonntag schon abflogen und wir die Befürchtung hatten, dass die Abreise sich ebenso zu einer Odyssee entwickeln könnte und wir auf Nummer sicher gehen wollten. Wir schauten dann einen Teil der Messe im Fernsehen in einem Café an, bevor es zum Flughafen und dann zurück nach hause ging. Es war schon schade, dass die Organisation der Spanier vor Ort so schlecht war und dann das Wetter uns noch einen Strich durch die Rechnung machte. Beides sorgt gewissermaßen auch dafür, dass diese Vigil für uns unvergesslich bleiben wird. Beeindruckend war allerdings, dass der Papst mit uns das Gewitter und den Sturm aushielt. Die Berichte in den Medien über die chaotischen Zustände können wir also nur zum Teil bestätigen. <br /><br /><b>Was ich persönlich mitgenommen habe</b><br /><br />Ich kann hier natürlich nur für mich selbst sprechen und nicht für die anderen. Mich persönlich hat die spanische Gastfreundschaft wirklich beeindruckt. Wir wurden von den Spaniern sehr herzlich aufgenommen und auch wenn ich kein Wort Spanisch sprach, so haben wir uns doch alle gut verstanden und konnten uns verständigen. Es ist wirklich erstaunlich wie viele Spanier sich freiwillig als Helfer gemeldet haben und uns so viel ihrer Zeit geopfert haben. Sei es beim Essen kochen, uns durch die Gegen zu fahren oder anderer unserer Bedürfnisse zu erfüllen. Christliche Nächstenliebe live.<br />Auch in den Gottesdiensten spürte man eine Begeisterung und Lebendigkeit, die ich hier in Deutschland doch manchmal vermisse. Eine Orgel findet man dort selten in den Kirchen. Oft spielte eine kleine Gruppe mit diversen Instrumenten, vor allem Gitarre und es wird gesungen und viel geklatscht. Die Gottesdienste stecken voller Fröhlichkeit und man war schnell euphorisch dabei, selbst die Nonnen machten Stimmung und tanzten und sangen. Diese Stimmung überdauerte auch oft den Gottesdienst und man verließ richtig begeistert die Kirche. So etwas würde ich mir hin und wieder auch hier in Deutschland wünschen, auch wenn ich die andächtigen Gottesdienste und die Stille ebenso zu schätzen weiß. Etwas irritiert hatte mich doch die enorm starke Marienverehrung. So befand sich oft in den Kirchen im Zentrum des Altarraums eben nicht das Kreuz wie bei uns, sondern eine kunstvolle Marienstatue (mit dem Jesuskind). Statt einem einfachen Händedruck zum Friedensgruß nahm an sich in Spanien oft in den Arm (und bekam vor allem von den älteren Damen ein Küsschen links und ein Küsschen rechts). Eine Geste an die ich mich auch gewöhnen könnte (aber nicht wegen den Küssen), wo wir Deutschen aber wohl auch wieder etwas reservierter sind.<br />Als jemand der hier in der Diaspora lebt, war es natürlich toll so viele Jugendliche aus allen Nationen zu treffen, die den selben Glauben teilen. Das gibt einem Hoffnung, Mut und Kraft. Hoffnung, dass es doch noch junge Menschen gibt, die der Glauben bewegt, Mut den Glauben auch hier in Deutschland anzusprechen und neues zu wagen und Kraft die Dinge in die Hand zu nehmen um etwas von dem umzusetzen, was wir in Spanien auf dem Weltjugendtag kennengelernt haben. Letztendlich haben diese Tage auch uns Bremer Pilger und die ganze Gruppe aus unserem Bistum Hildesheim, insbesondere die Regionalgruppe Nord zusammengeschweißt. Ich denke da werden noch die eine oder andere gemeinsame Aktion folgen und ich hege die Hoffnung, dass wir die Jugendarbeit in Teilen neu beleben können. Auch wenn die Tage in Madrid anstrengend waren und man erschöpft nach Hause kam, so habe ich doch viel Kraft getankt, auch in den wenigen persönlichen Momenten wie in der Anbetung des Allerheiligsten oder der Laudes in kleiner Runde, die wir mit einem Taize-Lied einleiteten. Der WJT wird bei mir noch lange nachhallen und war eine große Hilfe auf meinem weiteren Lebensweg und hat mich noch mehr in Jesus verwurzelt.<br /><br />Zum Abschluss bleibt mir in meinem Namen und im Namen von Christiane und Julian nur zu sagen: Danke für eure geistige und materielle Unterstützung, dass ihr uns es ermöglicht habt, an diesem Fest des Glaubens teilzunehmen. Ich bin mir sicher einiges von den Erfahrungen und der geschöpften Kraft wird in die Gemeinde zurückfließen. Wundert euch also nicht, wenn wir euch zum Friedensgruß mal in den Arm nehmen oder wir in einer Messe mal fröhlichere Lieder auswählen, zu denen man beherzt klatschen darf. Wir haben Unmengen an Bildern und Videos vom Weltjugendtag, die wir euch nicht vorenthalten und die wir euch gerne an einem Abend mal persönlich zeigen wollen. Den genauen Termin geben wir noch bekannt. <br /><br />Ich beende diesen Reisebericht mit einem Zitat aus einem Lied, dass wir immer wieder gerne gesungen haben: <link http://www.youtube.com/watch?v=p_GGyTEiBu0 _blank external-link-new-window>&quot;Jesus Christ, you are my life...&quot;</link>
<link http://www.sanktmarienzentrum.de/pfarrbrief-medien/bilder/87b0921d59e53f9ff8e4ef4540f25f78/?tx_cegallery_pi1[album]=19&tx_cegallery_pi1[apage]=1 - external-link-new-window>Weitere Bilder....</link>]]></content:encoded>
			<category>St. Marien</category>
			
			<author>cluedke@sanktmarienzentrum.de</author>
			<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 21:54:00 +0200</pubDate>
			
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