Missionare wurden schon immer gerne von der Gemeinde St. Marien unterstützt, in dem Bewusstsein das wir eine große Weltkirche sind und es Menschen in anderen Regionen an Dingen fehlt, die für uns selbstverständlich sind. Seit letztem Jahr unterstützen wir Bischof Dr. Michael Wüstenberg, Bischof von Aliwal in Südafrika. Bischof Michael Wüstenberg ist in der Diözese und auch in Bremen-Nord kein Unbekannter. 1982 wurde er in Hildesheim zum Priester geweiht und hatte sowohl eine Kaplans-Stelle, als auch eine Pfarrstelle in Bremen-Nord. Seit 2007 ist Bischof Michael Wüstenberg Bischof von Aliwal in Südafrika.
Am Dreifaltigkeitssonntag besuchte Bischof Michael Wüstenberg dann die Gemeinde St. Marien um gemeinsam die Messe zu feiern und um über seine wichtige Arbeit in Afrika zu erzählen.
Über uns gegebene Gaben - Feier der heiligen Messe
Der Tag mit Bischof Michael Wüstenberg begann mit einer gemeinsamen Messfeier unter der Leitung des Bischofs mit Pfarrer Debosz und Priester i.R. Christian Balemans als Konzelebranten in St. Marien. Es sang der Kirchenchor Heilig Kreuz unter der Leitung von Andrzej Potapczuk , außerdem Milva Hosty und an der Orgel Jochen Schmitt.
In seiner Predigt machte der Bischof die versammelte Gemeinde auf unsere Gaben aufmerksam, die jeder von uns geschenkt bekommen hat. Vor allem in seiner Diözese mit nur 15 Priestern, aber 1000 Laien als Helfer ist man auf die verschiedenen Gaben angewiesen. Bischof Wüstenberg sprach aber auch die unliebsamen Gaben an. Viele Menschen in Afrika leiden an AIDS und vielen fällt es schwer dies als Gabe anzunehmen und zu akzeptieren. Diejenigen welche diese Gabe akzeptiert haben, sind eine Bereicherung für ihre Mitmenschen die ebenso unter dieser Infektion leiden. Sie sind eine Bereicherung dadurch, in dem sie diese Menschen auf ihrem Weg mittragen und diesen helfen, mit dieser Krankheit umzugehen.
Begegnung mit dem Bischof im Gemeindezentrum
Nach dem festlichen Gottesdienst konnte sich dann im Gemeindezentrum gestärkt werden, bevor Bischof Michael Wüstenberg von seiner Arbeit in Afrika berichtete, ein Film aus seiner Diözese zeigte und für Fragen und Gespräche zur Verfügung stand. Dort hatte er auch noch die eine oder andere Anekdote aus seinem reichen Erfahrungsschatz parat. Am späten Nachmittag nach Kaffee und Kuchen wurden dem Bischof dann typisch Bremer Souvenirs als Andenken an seinem Besuch und der tiefen Verbundenheit der Gemeinde mit seiner Diözese überreicht. Außerdem wurde der bisherige Stand der Spenden für seine Projekte verkündet. Bisher sind über 3500 Euro in der Gemeinde für den Bischof gesammelt worden. Der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Gilbert Hauptstock betonte dabei allerdings, dass dies noch nicht das Ende sei, sondern die Partnerschaft weiter ausgebaut und weiter gesammelt werden würde.
Mount Carmel - Ein Ort der Hoffnung
Ein großes Projekt, welches dringend materielle Unterstützung in der Diözese Aliwal benötigt ist die Farm Mount Carmel. Mount Carmel soll vor allem ein Ort der Begegnung und Hoffnung für Kinder und Jugendliche in Südafrika sein. Die Kinder und Jugendlichen sollen dort über AIDS aufgeklärt werden, Religionsunterricht bekommen und gemeinsam ihre Freizeit verbringen können. Doch bis dahin ist es noch ein weiter und steiniger Weg, ein Weg, den die Einwohner der Diözese nicht alleine beschreiten können. Die Menschen dort brauchen unsere Unterstützung.
Möchten auch Sie Bischof Michael Wüstenberg bei seiner Arbeit in Südafrika unterstützen? Gerne nehmen wir Ihre Spenden auf unserem Konto entgegen:
Volksbank Bremen-Nord eG,
BLZ 29190330, Konto Nr. 300 111 300
Stichwort: „Südafrika“