Zugegeben, das beste Wetter hatten unsere Sternsinger dieses Jahr nicht gehabt. Aber das hinderte die vielen Könige und Sternträger nicht daran, fleißig Spenden für viele Projekte auf der Welt zu sammeln.
Beispielland war dieses Jahr das Land Nicaragua in Mittelamerika. Eine genau Zahl gibt es nicht, aber viele Kinder leben dort auf der Straße. Von den Eltern vernachlässigt, die selbst Probleme haben. Den Kindern dort fehlt es an Nahrung, Kleidung, an Bildung und einem Zuhause. Aber auch an Zuneigung, Liebe und Sicherheit. In Nicaragua gibt es dutzende Projekte, die sich für die Kinder stark machen. Dort wird sich um die Kinder gekümmert, die Kinder lernen dort ihre Rechte kennen und wie sie diese einfordern können. Einige dieser Projekte haben unsere Könige in der Vorbereitungszeit auf die Aktion kennengelernt.
Für diese Projekte, aber auch für über hundert weitere Projekte wurde in der ersten Januarwoche fleißig gesammelt.
Zwei Höhepunkte während der Aktion waren der Sternsingerempfang im Rathaus am Freitag, den 6. Januar und die Gottesdienste am Sonntag, den 8. Januar in St. Marien und St. Ansgar.
Sternsingerempfang im Rathaus
Etwa 150 Sternsinger aus ganz Bremen kamen zum Sternsingerempfang ins Rathaus. Neben St. Marien war auch unsere Nachbargemeinde aus Bremen-Grohn mit dabei und vertrat mit uns den Hildesheimer Bremer-Norden. Im alten Rathaus wurde gesungen und auf die Kinderrechte in Nicaragua aufmerksam gemacht. Jede Gruppe brachte eine Schatulle mit, auf der Dinge aufgeklebt werden sollten, die Kinder in Nicaragua brauchen. Anschließend gab es ein symbolische Spende von Bürgermeister Böhrnsen und ein Gruppenfoto.
Einholung der Sternsinger
Am Sonntag dann wurden die Sternsinger eingeholt. Die Gottesdienste wurden von den Sternsingern mitgestaltet. Hier hatten die kleinen Könige noch mal die Gelegenheit auf die Situation in Nicaragua aufmerksam zu machen, ihre Lieder zu singen und noch einmal an den Kirchenportalen für die Aktion zu sammeln. Anschließend wurde die Kirche, das Gemeindezentrum und die Wohnungen im Pfarrhaus gesegnet.
So kamen im Bereich St. Marien und Christ König fast 3000 EUR und im Bereich St. Ansgar etwas mehr als 1000 EUR zusammen (genaue Zahlen werden nach der Zählung hier nachgereicht).
Ein großer Dank geht an die Sternsinger, die von Tür zu Tür gezogen sind, an die Fahrer der Sternsinger und natürlich an die vielen Spender.
Ein kleiner Hinweis am Schluss: Damit keiner vergeblich auf die Sternsinger wartet, ist es immer ratsam sich vorher für einen Sternsingerbesuch in den Kirchen und Pfarrbüros anzumelden. Gerade wenn die Organisation der Sternsingeraktion wechselt ist den Organisatoren nicht immer klar, wer jedes Mal besucht werden möchte. Daher ist es immer besser sich jährlich anzumelden.